Das Museum.
Das Mozarthaus Vienna in der Domgasse 5 ist die einzige erhaltene Wiener Wohnung Mozarts – und der Ort, an dem er von 1784 bis 1787 auf dem Höhepunkt seiner Schaffenskraft lebte und arbeitete. Hier entstanden „Le Nozze di Figaro", drei der Haydn-Quartette und viele weitere Werke, die die Musikgeschichte geprägt haben.
Das Museum erzählt von Mozarts Leben und Werk mit besonderem Fokus auf seine Wiener Jahre von 1781 bis 1791 – mitten im Herzen der Stadt, unweit des Stephansdoms. Neben der historischen Wohnung bietet es eine umfassende Auseinandersetzung mit Mozarts wichtigsten Werken und seiner Zeit. Museumsshop, Konzertsaal und die Figaro Lounge ergänzen das Angebot als Orte für Konzerte, Veranstaltungen und private Events.
Das Gebäude selbst hat eine lange Geschichte – lange bevor Mozart einzog. Ursprünglich ein zweistöckiges Bürgerhaus aus dem 15. Jahrhundert, erhielt es um 1716 unter dem Maurermeister Andrea Simone Carove jenes Erscheinungsbild, das Mozart 1784 vorfand. Sein Nachfolger, der Hofstuckateur Albert Camesina, prägte das Haus so nachhaltig, dass es bis heute als „Camesinahaus" bekannt ist.
Mozarts 250. Geburtstag 2006 gab den Anstoß für eine umfassende Sanierung. Am 27. Jänner 2006 wurde das heutige Mozarthaus Vienna eröffnet – auf rund 1.000 m² widmet es sich den zehn Jahren, die Mozart in Wien verbracht hat.
„Von Mozarts rund 20 Wohnungen in Wien ist nur noch eine übrig: die im so genannten Figaro-Haus. Sie ist eine Reise wert, wirklich sehr schön. Besonders am Abend, wenn man ganz allein in dieser Gasse steht, ist die Stimmung so besonders, dass man manchmal den Eindruck hat, Mozart könnte jeden Moment aus dieser Tür heraustreten. Machen Sie diese Erfahrung. Es ist sehr schön."
Dominique Meyer, ehemaliger Direktor der Wiener Staatsoper in einem Interview für Radio Stephansdom