Der Ort. Seine Geschichte. Jetzt als Ausstellung.

Das Mozarthaus und seine Geschichte

Sonderausstellung ab 22. Oktober 2026

Mozart lebte von 1784 bis 1787 in der Domgasse 5 – und schuf hier eine Reihe seiner bedeutendsten Werke, darunter die Oper Le Nozze di Figaro. Das Haus wurde deshalb von Generation zu Generation als „Figaro-Haus" bezeichnet: eine Adresse der stillen Verehrung, lange bevor an Besichtigung zu denken war. Johannes Brahms wollte hier eine Gedenktafel anbringen lassen; sein Anliegen blieb zu seinen Lebzeiten unerfüllt und wurde erst neun Jahre nach seinem Tod realisiert.

1941, rund 150 Jahre nach Mozarts Tod, wurde in dem Haus erstmals eine Gedenkstätte eingerichtet. 2006 öffnete das Mozarthaus Vienna.

Die neue Sonderausstellung nimmt genau diesen Weg in den Blick: vom Pilgerziel zum Museum, von der Mozart-Verehrung zur Mozart-Vermittlung. Sie zeigt die Geschichte des Hauses selbst – seine wechselnde Nutzung, seine Bewohner, seine gesellschaftliche Bedeutung. Und sie erinnert daran, dass Mozart hier nicht als Monument gelebt hat, sondern unter Nachbarn: in einem Haus mit Gaststätten, Geschäftslokalen und dem alltäglichen Leben einer Wiener Bürgeradresse.


Kuratiert von Prof. Dr. Otto Biba.

Ab 22. Oktober 2026
Täglich 10:00 bis 19:00 Uhr
Mozarthaus Vienna, Domgasse 5, 1010 Wien