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Auszeichnung mit dem Museumsgütesiegel 2020
Im Rahmen des 31. Österreichischen Museumstages unter dem Motto „Ort der Originale. Aus der Krise neue Chancen für Museen“ wurde dem Mozarthaus Vienna am 8. Oktober 2020 das Österreichische Museumsgütesiegel verliehen.

Gerhard Vitek (Direktor Mozarthaus Vienna), Kurt Gollowitzer, (Geschäftsführer der Wien Holding) © David Bohmann

Nachdem die persönliche Überreichung im Vorjahr Corona-bedingt nicht möglich war, wurde die Urkunde nun in kleinem Rahmen feierlich übergeben. Mit dem Österreichischen Museumsgütesiegel weist das Mozarthaus Vienna nach, dass es den internationalen ICOM Kriterien der Museumsarbeit entspricht. Das Gütesiegel gilt bis 2025.

„Die Verleihung des Österreichischen Museumsgütesiegels bestätigt die großartige Museumsarbeit des Mozarthaus Vienna-Teams. Es zeigt außerdem, dass das Wien Holding-Museum hinsichtlich seiner Verbindung von Mozarts Biographie und spannenden Themenausstellungen als Unikat in der österreichischen Museumswelt gilt. Ich bin sehr stolz über diese besonders ehrenvolle Auszeichnung.“, so Dr. Kurt Gollowitzer, Geschäftsführer der Wien Holding.

„Diese Ehrung durch die Fachwelt unterstreicht die Konzeption des Mozarthaus Vienna, an diesem einzigartigen Ort, wo Mozarts künstlerisches Leben und kompositorisches Schaffen in der Stadt Wien seinen Höhepunkt erfahren hat, dem interessierten breiten Publikum einen wissensbasiert spannenden und erlebnisorientierten Museumsbesuch auf der Höhe der Zeit zu bieten. Sie ist Ansporn die Standards unserer Museumsarbeit stetig weiterzuentwickeln und die Angebote auszubauen.“ Dr. Gerhard Vitek, Direktor Mozarthaus Vienna.

Zum Österreichischen Museumsgütesiegel

Initiiert wurde das Österreichische Museumsgütesiegel 2002 von ICOM Österreich und dem Museumsbund Österreich. Ziel des Gütesiegels ist es, mittels der Errichtung von Mindeststandards im Museumswesen ein Instrument zur Qualitätskontrolle und

-verbesserung einzuführen. Die Verleihung dieser Auszeichnung ist ein öffentlicher Nachweis dafür, dass die Museen die Verantwortung zur Bewahrung des kulturellen Erbes übernehmen, den ICOM Code of Ethics for Museums (Sammeln, Bewahren, Forschen, Ausstellen und Vermitteln) anerkennen und BesucherInnen eine qualitätsvolle Präsentation erwarten können.

 

Bewertet wird dies von einer unabhängigen und ehrenamtlich tätigen Jury, die sich aus ExpertInnen von ICOM Österreich und Museumsbund Österreich zusammensetzt. Dies sind derzeit der Juryvorsitzende Heimo Kaindl (Direktor des Diözesanmuseums Graz) und fünf weitere Jurymitglieder: Ruth Swoboda (Direktorin der inatura Erlebnis Naturschau, Dornbirn), Michael Weese (Direktor des Freilichtmuseums Salzburg, Großgmain), Evelyn Kaindl-Ranzinger (Geschäftsführerin des steirischen Museumsverbandes), Carl Aigner
(Kunsthistoriker und ehem. Direktor des Museums Niederösterreich) und Sylvia Mader (Kunsthistorikerin und ehem. Leiterin des Museums Stadtarchäologie in Hall in Tirol).

Gerhard Vitek (Direktor Mozarthaus Vienna), Kurt Gollowitzer, (Geschäftsführer der Wien Holding) © David Bohmann

Sicherheitshinweise für Ihren Besuch

Das Mozarthaus Vienna ist auf alle entsprechenden Hygiene- und Schutzbestimmungen für  BesucherInnen und MitarbeiterInnen bestens vorbereitet, u.a. wird Desinfektionsmittel bereitgestellt und die Schutzmaskenpflicht (FFP2-Maske) sowie der Mindestabstand von zwei Metern eingehalten.

 

Bitte beachten Sie folgenden Besuchsregeln zum Schutz aller BesucherInnen und MitarbeiterInnen. Vielen Dank!

  • Tragen Sie einen FFP2-Maske während Ihres gesamten Besuchs.
     
  • Halten Sie Abstand von 2 Metern zu allen Personen, die nicht mit Ihnen in einem Haushalt leben.
     
  • Bitte vermeiden Sie Gruppenbildungen.
     
  • Nutzen Sie die Möglichkeit kontaktlos zu bezahlen.
     
  • Desinfektionsmittelspender stehen für Sie zur Verfügung.

Sonderausstellung ab 19.02.2020 im Mozarthaus Vienna
DIE TRIAS DER WIENER KLASSIK: HAYDN – MOZART – BEETHOVEN

© Internationalen Joseph Haydn Privatstiftung Eisenstadt

Gemeinsamkeiten - Parallelen – Gegensätze
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Internationalen Joseph Haydn Privatstiftung Eisenstadt

Die gemeinsamen Lebensdaten von Joseph Haydn, Wolfgang Amadeus Mozart und Ludwig van Beethoven umfassen fast ein Jahrhundert (1732-1827). Sie reichen vom Barock bis hinein in die Romantik. Dazwischen liegt die Epoche, die als “Wiener Klassik” in die Musikgeschichte eingegangen ist, und in der es vor allen diese Trias war, die die klassische Musik nachhaltig prägte und revolutionierte.

In der von Dr. Walter Reicher kuratierten Sonderausstellung 2020/2021 im Mozarthaus Vienna, wird an Hand von ausgewählten Themenbereichen diesen drei Giganten der Musikwelt nachgespürt. Mozart und Haydn waren eng befreundet und musizierten gemeinsam in Mozarts Wohnung in der Domgasse. Beethoven – dessen 250. Geburtstag 2020 gefeiert wird - wäre gern ein Schüler Mozarts geworden, später wurde Haydn sein Lehrer. Diesen Beziehungen wird in der Ausstellung ebenso nachgegangen wie anderen Aspekten dieser herausragenden Künstlerpersönlichkeiten. Was sind ihre jeweiligen Beiträge zur Entwicklung der „Wiener Klassik“? Was verband sie persönlich miteinander? Was hielten sie voneinander? Finden sich Parallelen in ihren Lebensläufen und Weltanschauungen? Welche Kindheitserfahrungen und Lehrer prägten sie? All diese Fragen - bis hin zu ihren jeweiligen Ab- und Nachleben und ihren unterschiedlichen Eingängen in die Popularkultur -, werden in der Ausstellung durch ausgewählte Objekte und Texte anschaulich dargestellt.

© Internationalen Joseph Haydn Privatstiftung Eisenstadt

Die neue Business-Lounge im Mozarthaus Vienna

© MHV/ Eva Kelety

Das Mozarthaus Vienna verfügt seit Kurzem über neue lichtdurchflutete Flächen mit einer Kombination aus historischen und modernen Elementen. Neben dem Konzertsaal des Mozarthaus Vienna, jenem Ort zu Mozarts Leben und Werk in Wien, bietet die neue Business-Lounge im 4. Stockwerk eine hochattraktive Atmosphäre.

Ein passender Rahmen für exklusive Incentives, Konferenzen oder Seminare und das in unmittelbarer Nähe vom Stephansplatz. Der großzügige Lounge-Bereich wurde mit Sofas und Sitzbänken in Samt und mit Jean Paul Gaultier-Stoffen aus der Kollektion „Nouveaux Classiques“ des Interieur-Geschäfts ROCHE BOBOIS ausgestattet. Ein modernes Portrait von W.A. Mozart des österreichischen Künstlers Oskar Stocker rundet das Ambiente ab. Das Ergebnis: exquisite Räumlichkeiten mit ganz besonderem Flair.

Restauratorisch freigelegte Wandmalereien aus der Mozart-Zeit geben Eindruck in das Leben des 18. Jahrhunderts. Gepaart mit moderner Präsentationstechnik, komfortablem Datenübertragungssystem und Bar- & Cateringbereich bietet die neue Business-Lounge im Mozarthaus Vienna den gewünschten Rahmen für Ihre Veranstaltung.

Veranstaltungsort mieten

© MHV/ Eva Kelety