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Mozarthaus Vienna
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Mozart heute
Zum aktuellen Stand der Mozart-Rezeption

Schon in seiner Begrüßung zu der vom 13. bis 14. Oktober 2016 im Mozarthaus Vienna, einem Unternehmen der Wien Holding, veranstalteten Tagung Mozart heute. Zum aktuellen Stand der Mozart-Rezeption sprach der Direktor des Hauses Gerhard Vitek jene zwei Bereiche an, die sich auch in der Folge wie ein roter Faden durch die aus unterschiedlichen Perspektiven gemachten Bestandsaufnahmen gegenwärtiger Mozartrezeption zogen – nämlich einerseits die im „Jubiläum“ und seinen Ausdrucksformen manifeste Magie eines aus bildungsbürgerlicher Tradition hergeleiteten und immer noch gültigen Jahreskreises künstlerischer Genieverehrung und andererseits die gerade im Fall des angesprochenen Komponisten besonders ausgeprägte Rolle als Symbolfigur für Marketing aller Art. Auch Gernot Gruber zog ausgehend von seiner langjährigen Beschäftigung mit dem Phänomen die Bilanz einer „Erfolgsgeschichte“, die sich ungeachtet eines vielfach bemerkbarem Rollenverlustes der so genannten Hochkultur feststellen lasse. Eine wesentliche Antriebsfeder dafür sei an dem seit den späten 1970ern entstandenen „alternativen“ Bild Mozarts als Ikone der Populärkultur im weitesten Sinn festzumachen, das sich im damaligen Schrifttum (Hildesheimer) ebenso wie auf der Bühne und im Film (Amadeus) dokumentiert. Diese im weitesten Sinn als traditioneller Gegensatz zwischen „apollinischem“ und „dionysischem“ Künstlerbild zu verstehende Polarisierung prägt tatsächlich seither sowohl die wissenschaftliche, als auch die musikalisch-künstlerische Beschäftigung.

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Mozarthaus Vienna: Festakt anlässlich des 10-jährigen Jubiläums

Das Mozarthaus Vienna, ein Unternehmen der Wien Holding, feierte am 27.01.2016, an Mozarts 260. Geburtstag, sein 10-jähriges Jubiläum im Rahmen eines Festaktes.In Anwesenheit zahlreicher Prominenz aus Kunst, Kultur und Politik, darunter Stadtrat für Kultur, Wissenschaft und Sport Andreas Mailath-Pokorny, Wien Holding-Direktor Peter Hanke, Künstler Harald Serafin, der ehemalige Intendant des Mozartjahres 2006 Peter Marboe, wurden „10 Jahre Mozarthaus Vienna“ gebührend gefeiert und gleichzeitig das Jubiläumsprogramm für das Jahr 2016 eingeläutet.

Festakt zu Ehren des Mozarthaus Vienna

Die geladenen Gäste des Festakts am 27.01.2016 anlässlich „10 Jahre Mozarthaus Vienna“ genossen ein musikalisches Rahmenprogramm ausgewählter KünstlerInnen wie Cristina Pasaroiu (Sopran), Stephan Matthias Lademann (Klavier), Paul Gulda (Klavier), dem Jess-Trio-Wien und KS Angelika Kirchschlager (Mezzosopran). Sie präsentierten Werke von W.A. Mozart, die hier, im Haus Domgasse 5, entstanden sind. Anschließend wurde durch die neue Sonderausstellung „Mozart im Mozarthaus. Highlights im Komponistenalltag“ Eine Ausstellung des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien im Mozarthaus Vienna geführt. Bei der neuen Ausstellung steht Mozarts künstlerisches Leben und kompositorisches Schaffen während seiner Wiener Jahre (1784 bis 17879) im Mittelpunkt.

„Als Direktor des Mozarthaus Vienna ist mein Credo ‚Mozart und Wien‘ in die Welt hinaus zu tragen. In den vergangenen 10 Jahren haben wir viel erreicht. Mit unserem vielfältigen Programm wollen wir Anstoß für die Mozart Rezeption geben“, so Museumsdirektor Gerhard Vitek beim Festakt am 27.01.2016.

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Mozart im Mozarthaus. Highlights im Komponistenalltag.

Eine Ausstellung des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien im Mozarthaus Vienna

Neue Sonderausstellung widmet sich Mozarts produktivsten Jahren - Einblick in das gesellschaftliche Leben des Musikgenies

Anlässlich des zehnjährigen Jubiläums präsentiert das Mozarthaus Vienna, ein Unternehmen der Wien Holding, die neue Sonderausstellung „Mozart im Mozarthaus. Highlights im Komponistenalltag“ die in Zusammenarbeit mit dem Archiv der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien entstanden ist. Mehr als zweieinhalb Jahre hat Mozart im Haus Domgasse 5 (bzw. Schulerstraße 8) gewohnt. Es ist die einzige bis heute erhaltene Wohnung des Musikgenies in Wien. In diesen Jahren 1784 bis 1787 hat er in Wien seine künstlerische und gesellschaftliche Anerkennung gefunden; erlebt hat er dies in jener Wohnung, die heute noch existiert und als Museum zugänglich ist. Das Ziel der Ausstellung ist, Mozarts künstlerisches Leben und kompositorisches Schaffen während dieses für ihn so wichtigen Zeitraums in ausgewählten Highlights und mit hochkarätigen Exponaten (Originalhandschriften, Erstausgaben, verschiedenen Lebensdokumenten, zeitgenössischem Bildmaterial) den BesucherInnen nahezubringen.

Mozart hat in diesem Haus Hauptwerke geschaffen, wie „Le Nozze di Figaro“ und das d-Moll-Klavierkonzert KV 466, aber auch Gelegenheitskompositionen zur musikalischen Unterhaltung, wie die Hornduette KV 487. Er hat hier mit allen wichtigen Kollegen und Künstlerfreunden verkehrt, an der Spitze Joseph Haydn, und sich über den einzigen Besuch seines Vaters in Wien gefreut. Haydn hat er in diesem Haus seine ihm gewidmeten Streichquartette vorgespielt. Mozart hat hier seine erfolgreichsten öffentlichen Konzerte vorbereitet, für die er neue Klavierkonzerte komponiert hat. Zu seinem Alltag gehörte auch, dass er hier mit Verlegern verhandelt und Schülerinnen wie Schüler unterrichtet hat. Trotz bester Einnahmen aus Auftragswerken, den Erlösen von Konzerten und Publikationen und dem Unterricht sind bei ihm in dieser Zeit auch erstmals die bekannten Geldnöte aufgetreten. Die Ausstellung vermittelt einen konzentrierten Blick auf die vielleicht wichtigsten Jahre Mozarts und bringt ihn uns als genialen Komponisten menschlich näher.

Kuratoren der Ausstellung:

Prof. Dr. Dr.h.c. Otto Biba
Direktor
Archiv, Bibliothek und Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde Wien

Dr. Ingrid Fuchs
Stellvertretende Direktorin
Archiv, Bibliothek und Sammlung der Gesellschaft der Musikfreunde Wien

Ausstellungszeitraum: bis 15. Jänner 2017

HINWEIS:Bei Verwendung dieses Pressetextes (auch auszugsweise) sind die Angaben des vollständigen Ausstellungstitels und © wie folgt anzuführen: Mozart im Mozarthaus. Highlights im Komponistenalltag
Eine Ausstellung des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien im Mozarthaus Vienna

Alle Abbildungen: © Gesellschaft der Musikfreunde in Wien

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Rock Me Amadeus: Zehn Jahre Mozarthaus Vienna
1,3 Millionen Gäste in 10 Jahren – Jubiläumsjahr 2016 mit zahlreichen Veranstaltungen

„Mozart im Mozarthaus. Highlights im Komponistenalltag“ (Eine Ausstellung des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien) / Tag der offenen Tür / Sonderschau „Rock Me Amadeus“ / Symposium und Konzerte

Kaum ein anderer Komponist steht so sehr für die Musikstadt Wien wie Wolfgang Amadeus Mozart. Etwa zweieinhalb Jahre lang, von 1784 bis 1787, lebte Mozart in einer Wohnung in der Domgasse 5 gleich hinter dem Stephansdom im ersten Bezirk. Heute ist dem Musikgenie an diesem Ort ein ganzes Museum gewidmet. Rund um die Mozartwohnung – die einzige, die in Wien bis heute erhalten geblieben ist – hat die Wien Holding ein einzigartiges Mozartzentrum geschaffen. Vor knapp zehn Jahren wurde es eröffnet, am 27. Jänner 2006, anlässlich des damaligen Mozartjahres.

In wenigen Wochen feiert also das Mozarthaus Vienna seinen zehnten Geburtstag. Das Haus steht deshalb im kommenden Jahr ganz im Zeichen des Jubiläums und präsentiert sich mit einer Reihe von Konzerten und Ausstellungen sowie einem „Tag der offenen Tür“ und der Sonderschau „Rock Me Amadeus“, die sich auf Spurensuche begibt, um die Parallelen im Leben Mozarts und im Leben Hansi Hölzels, alias Falco, zu entdecken.

Am 27. Jänner startet die Ausstellung: „Mozart im Mozarthaus. Highlights im Komponistenalltag“. Die temporäre Ausstellung des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien präsentiert die von Mozart in der Domgasse 5 komponierten Werke sowie die alltäglichen Gepflogenheiten seines künstlerischen Lebens zuhause. Im Mittelpunkt stehen Mozarts persönliche und gesellschaftliche Situation, die Lebens- und Gedankenwelt des Musikgenies – im Kontext der historischen Ereignisse – sowie Aspekte der Persönlichkeit, von denen die Mozartwohnung zeugt. Kuratiert wird die Schau von Prof. DDr. Otto Biba, Direktor Archiv, Bibliothek und Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien und und Frau Dr. Ingrid Fuchs, Stellvertetende Direktorin Archiv, Bibliothek und Sammlungen der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien.

Am Freitag zogen Wiens Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny, Wien Holding-Geschäftsführer Peter Hanke sowie Gerhard Vitek, Direktor des Mozarthaus Vienna und Matti Bunzl, Direktor des Wien Museums, das die Mozartwohnung kuratorisch betreut, Bilanz über die vergangenen zehn Jahre des Mozarthaus Vienna und präsentierten die Höhepunkte aus dem Jubiläumsprogramm im Jahr 2016.


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Bei Verwendung dieses Pressetextes (auch auszugsweise) sind die Angaben der vollständigen Ausstellungstitel wie folgt anzuführen:

Mozart im Mozarthaus. Highlights im Komponistenalltag
Eine Ausstellung des Archivs der Gesellschaft der Musikfreunde in Wien im Mozarthaus Vienna

Rock Me Amadeus. The Story

© laut Angaben im Bild

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