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Mozarthaus Vienna
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Aktuell

Neues Kombi-Ticket mit dem Dom Museum Wien

Es ist soweit: unser Nachbarmuseum am Stephansplatz, das Dom Museum Wien, eröffnet nach mehrjährigem Umbau und mit neuer Ausrichtung: Neben Highlights wie dem Bildnis Rudolf IV., dem ältesten Portrait des Abendlandes, sowie den historischen Schätzen aus dem Stephansdom verfügt das Dom Museum Wien über eine umfangreiche Sammlung an Werken der Moderne und zeitgenössischer Kunst. Das Mozarthaus Vienna und das Dom Museum Wien bieten ab Oktober ein Kombi-Ticket, mit dem man beide Häuser – die nur 100 Meter voneinander trennen – erleben kann.

Dom Museum Wien, Stephansplatz 6. www.dommuseum.at info@dommuseum.at


Kreativwettbewerb für Kinder 2017: „Mozart – grenzenlos genial!”

Wo begegnet mir Mozart überall? Warum ist Mozart auf der ganzen Welt berühmt? Was macht Mozart für mich besonders?

Malen, zeichnen, kleben, schneiden oder formen: Die Kinder können entweder selbst kreativ werden, ein Kunstwerk im Team oder mit der gesamten Klasse gestalten und elektronisch oder per Post an das Mozarthaus Vienna schicken. Die schönsten Kunstwerke werden von einer Jury ausgewählt und auf die Gewinnerinnen und Gewinner warten tolle Preise. Die beste Arbeit wird als Weihnachtskarte gedruckt und um die ganze Welt verschickt!

Zusendung der Kunstwerke mit Name, Adresse und Telefonnummer an:
Mozarthaus Vienna Errichtungs- und Betriebs GmbH
Domgasse 5
1010 Wien

Einsendeschluss: 3. November 2017

Teilnahmebedingungen:
Erlaubt ist jedes künstlerische Medium. Die Kunstwerke dürfen jedoch nicht digital erstellt werden, sondern müssen handgefertigt sein und einen Bezug zum Thema „Mozart – grenzenlos genial!” aufweisen. Mit der Teilnahme am Wettbewerb werden die Bedingungen anerkannt, der Rechtsweg sowie eine Barablöse der Preise sind ausgeschlossen. Die Kunstwerke werden mit größter Sorgfalt behandelt, das Mozarthaus Vienna trägt keine Haftung bei Verlust oder Beschädigung der Kunstwerke. Die GewinnerInnen werden von uns verständigt und zur Preisverleihung im Dezember geladen.

Mit freundlicher Unterstützung von:

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Ab sofort NEU im Shop: „Mozart. Die Jahre in Wien“

Ein Handbuch des Mozarthaus Vienna

Renommierte MusikwissenschaftlerInnen und MozartexpertInnen beschäftigen sich im neuen Buch „Mozart. Die Jahre in Wien“, ausgehend von der Präsentation des Mozarthaus Vienna, in zahlreichen Beiträgen mit u.a. Mozarts Kompositionstätigkeit in Wien, seinen Aufführungs- und Wirkungsstätten, seinem künstlerischen und gesellschaftlichen Umfeld bis hin zu seinen persönlichen Lebensumständen. Darüber hinaus wird die Bedeutung der Musikstadt Wien im ausgehenden 18. Jahrhundert gewürdigt und die herausragende Rolle, die Mozart schon damals innehatte, beleuchtet.

Die AutorInnen des Buches sind Rudolph Angermüller, Otto Biba, Moritz Csáky, Ingrid Fuchs, Gernot Gruber, Werner Hanak-Lettner, Harald Haslmayr, Alexandra Hönigmann-Tempelmayr, Rudolf Hopfner, Ulrich Konrad, Wolfgang Kos, Helmut Kretschmer, Dorothea Link, Ulrike Spring und Manfred Wagner.

Das mit zahlreichen Abbildungen versehene Handbuch ist im Shop des Mozarthaus Vienna zum Preis von € 14,90 erhältlich.


„Musik zum Angreifen“ - ein Projekt der Jeunesse im Mozarthaus Vienna

"Musik zum Angreifen" ist eine Veranstaltungsreihe der Jeunesse, die seit fast 20 Jahren mit Unterstützung der Stadt Wien kostenlos allen Wiener Volksschulen angeboten wird. Pro Saison werden zwei Produktionen für jeweils 3.700 Volksschulkinder (1. und 2. sowie 3. und 4. Klasse) realisiert. Mit jeder Aufführungsserie haben Wiener Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, interaktive Konzerte sowie Musiktheater-Produktionen mit besonderem Fokus auf Musikvermittlung zu besuchen.

In der Saison 2017/18 werden die Aufführungen im Bösendorfer-Saal im Mozarthaus Vienna stattfinden.
Nähere Infos zum Projekt „Musik zum Angreifen“ unter www.jeunesse.at/mza




Aktuelle Sonderausstellung bis 14. Jänner 2018

Mozart und seine Wiener Netzwerke. Ein Querschnitt

1781 vollzog Mozart seinen gewaltigen Schritt vom Salzburger Angestellten zum Wiener Unternehmer. Dafür brauchte er einen neuen Ort (Wien), neue Auftraggeber (von Kaisern bis zu Bürgern), neue Musiker, neue Verleger, neue Spielstätten, neue Sponsoren und neue Zuhörer. Diesen Ansprüchen nachkommend, schuf er seine Netzwerke. Alle Mitglieder derselben kommen nur bei seinen Opernpremieren und seinen Akademien zusammen. Ansonsten finden Kontakte nur vereinzelt statt, je nach Bedarf oder Wunsch. Von seinem Vater hatte Mozart nicht nur das musikalische Handwerk gelernt, sondern auch, wie man Netzwerke bilden konnte.

Die Reisen als siebenjähriges Kind quer durch Europa brachten ihn mit den Spitzen der Königs- und Fürstenhäuser, mit der hohen Geistlichkeit bis hin zum Papst zusammen, mit hochrangigen Militärs, Gelehrten, Künstlern, Dichtern, reichen Bürgern und auch dem normalen Volk, sodass er keine Berührungsängste hatte.
Diese kindlichen Erfahrungen, die ihn zweifellos für sein Leben prägten, kamen ihm später zugute.

Auch in Wien begegneten ihm der Hof mit Joseph II. an der Spitze, hohe Militärs, reiche Bürger, Verleger, Künstler, Dichter, Intellektuelle, Theaterleute, die Freimaurer. Viele von ihnen sponserten ihn materiell und immateriell. Mozart konnte bis auf wenige Krisen gut von seiner Arbeit leben und festigte seinen europäischen Ruhm. Ohne diese geschickte Unternehmerstrategie, die diese Präsentation zu erhellen sucht, wäre ihm dies nicht geglückt. Außerdem setzte er damit ein Zeichen für die musikalische Zukunft.

Kurator: Manfred Wagner

Kaiser Josef am Spinett WEB.jpgWolfgang Amadeus Mozart am Klavier. Unvollendetes Ölgemälde von Joseph Lange 1789 .jpgAdamberger.jpg


Bilder:
Josef Hauzinger: Kaiser Joseph II. am Spinett mit seinen zwei Schwestern, 1778
© KHM-Museumsverband (links)
Joseph Lange: unvollendetes Ölgemälde von Wolfgang Amadé Mozart, 1789
© Internationale Stiftung Mozarteum (ISM) (Mitte)

Johann Hieronymus Löschenkohl: Valentin Adamberger, um 1786 © Wien Museum (rechts)

Weitere Bilder zur Ausstellung

Online Katalog zur Sonderausstellung

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