visiting mozart

Mozarthaus Vienna
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Aktuell

Jurysitzung zum Kreativwettbewerb 2017

Der diesjährige Kreativwettbewerb des Mozarthaus Vienna stand unter dem Motto „Mozart – grenzenlos genial”, Kinder konnten ihre kreativen Ideen rund um Fragen wie „Wo begegnet mir Mozart überall?“, „Warum ist Mozart auf der ganzen Welt berühmt?“ und „Was macht Mozart für mich besonders?“ einreichen. 

Die Jury bestehend aus Swea Hieltscher, der Leiterin der MA13 - Musikschule Wien, dem Künstler Oskar Stocker und Gerhard Vitek, dem Direktor des Mozarthaus Vienna hat aus so vielen Kunstwerken wie nie zuvor das Motiv für die diesjährige Weihnachtskarte des Mozarthaus Vienna ausgewählt.

Die Preisverleihung findet Mitte Dezember statt und wir danken bereits jetzt den jungen Künstlerinnen und Künstlern für die vielen Einreichungen!


Neues Kombi-Ticket mit dem Dom Museum Wien

Unser Nachbarmuseum am Stephansplatz, das Dom Museum Wien, hat vor kurzem nach mehrjährigem Umbau und mit neuer Ausrichtung eröffnet: Neben Highlights wie dem Bildnis Rudolf IV., dem ältesten Portrait des Abendlandes, sowie den historischen Schätzen aus dem Stephansdom verfügt das Dom Museum Wien über eine umfangreiche Sammlung an Werken der Moderne und zeitgenössischer Kunst. Das Mozarthaus Vienna und das Dom Museum Wien bieten ab Oktober ein Kombi-Ticket, mit dem man beide Häuser – die nur 100 Meter voneinander trennen – erleben kann.

Dom Museum Wien, Stephansplatz 6. www.dommuseum.at info@dommuseum.at


Museumsreif?

300 Jahre Leopold MozartUnbenannt.JPG
Komponisten und Musik ausstellen

Vortragsreihe des Forum Musealisierung an der Universität Augsburg

Den Anlass für die aktuelle Vortragsreihe bietet das Mozart-Jahr 2019. Mit dem bevorstehenden Jubiläum stellt sich die Frage nach der Erinnerung und den Formen des Erinnerns an den Autor, Musikpädagogen, Lehrer, Unternehmer und Komponisten Leopold Mozart (1719–1787). Die Vorträge thematisieren dabei sowohl Möglichkeiten des Ausstellens der Augsburger Mozart-Bestände als auch den Umgang mit Musikerbiographien, Instrumentensammlungen und musikalischen Werken im musealen Kontext.

Das Forum Musealisierung ist eine 2012 gegründete Arbeitsgruppe bestehend aus Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern der Universität Augsburg, die sich aus unterschiedlichen fachlichen Perspektiven mit dem Phänomen Museum und seinen verschiedenen Fragestellungen beschäftigen.

Zum Vortragsprogramm

„Musik zum Angreifen“ - ein Projekt der Jeunesse im Mozarthaus Vienna

"Musik zum Angreifen" ist eine Veranstaltungsreihe der Jeunesse, die seit fast 20 Jahren mit Unterstützung der Stadt Wien kostenlos allen Wiener Volksschulen angeboten wird. Pro Saison werden zwei Produktionen für jeweils 3.700 Volksschulkinder (1. und 2. sowie 3. und 4. Klasse) realisiert. Mit jeder Aufführungsserie haben Wiener Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, interaktive Konzerte sowie Musiktheater-Produktionen mit besonderem Fokus auf Musikvermittlung zu besuchen.

In der Saison 2017/18 werden die Aufführungen im Bösendorfer-Saal im Mozarthaus Vienna stattfinden.
Nähere Infos zum Projekt „Musik zum Angreifen“ unter www.jeunesse.at/mza




Aktuelle Sonderausstellung bis 14. Jänner 2018

Mozart und seine Wiener Netzwerke. Ein Querschnitt

1781 vollzog Mozart seinen gewaltigen Schritt vom Salzburger Angestellten zum Wiener Unternehmer. Dafür brauchte er einen neuen Ort (Wien), neue Auftraggeber (von Kaisern bis zu Bürgern), neue Musiker, neue Verleger, neue Spielstätten, neue Sponsoren und neue Zuhörer. Diesen Ansprüchen nachkommend, schuf er seine Netzwerke. Alle Mitglieder derselben kommen nur bei seinen Opernpremieren und seinen Akademien zusammen. Ansonsten finden Kontakte nur vereinzelt statt, je nach Bedarf oder Wunsch. Von seinem Vater hatte Mozart nicht nur das musikalische Handwerk gelernt, sondern auch, wie man Netzwerke bilden konnte.

Die Reisen als siebenjähriges Kind quer durch Europa brachten ihn mit den Spitzen der Königs- und Fürstenhäuser, mit der hohen Geistlichkeit bis hin zum Papst zusammen, mit hochrangigen Militärs, Gelehrten, Künstlern, Dichtern, reichen Bürgern und auch dem normalen Volk, sodass er keine Berührungsängste hatte.
Diese kindlichen Erfahrungen, die ihn zweifellos für sein Leben prägten, kamen ihm später zugute.

Auch in Wien begegneten ihm der Hof mit Joseph II. an der Spitze, hohe Militärs, reiche Bürger, Verleger, Künstler, Dichter, Intellektuelle, Theaterleute, die Freimaurer. Viele von ihnen sponserten ihn materiell und immateriell. Mozart konnte bis auf wenige Krisen gut von seiner Arbeit leben und festigte seinen europäischen Ruhm. Ohne diese geschickte Unternehmerstrategie, die diese Präsentation zu erhellen sucht, wäre ihm dies nicht geglückt. Außerdem setzte er damit ein Zeichen für die musikalische Zukunft.

Kurator: Manfred Wagner

Kaiser Josef am Spinett WEB.jpgWolfgang Amadeus Mozart am Klavier. Unvollendetes Ölgemälde von Joseph Lange 1789 .jpgAdamberger.jpg


Bilder:
Josef Hauzinger: Kaiser Joseph II. am Spinett mit seinen zwei Schwestern, 1778
© KHM-Museumsverband (links)
Joseph Lange: unvollendetes Ölgemälde von Wolfgang Amadé Mozart, 1789
© Internationale Stiftung Mozarteum (ISM) (Mitte)

Johann Hieronymus Löschenkohl: Valentin Adamberger, um 1786 © Wien Museum (rechts)

Weitere Bilder zur Ausstellung

Online Katalog zur Sonderausstellung

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